Mit einem Anteil von exakt 99,7 Prozent an der Gesamtwirtschaft prägen kmu die Schweizer Innovationslandschaft weitaus stärker als globale Grosskonzerne. Diese Betriebe sichern nicht nur zwei Drittel aller Arbeitsplätze, sondern fungieren als entscheidende Treiber für technologische Durchbrüche und die ökologische Transformation der Industrie. Sie kennen das Problem: Die tägliche Informationsflut aus trockenen Statistiken bietet oft keinen echten Kontext für strategische Entscheidungen, während komplexe regulatorische Anforderungen wie die CO₂-Berichterstattung zunehmend Druck ausüben. Es ist verständlich, dass unternehmerische Unsicherheit entsteht, wenn wirtschaftliche Kennzahlen ohne den nötigen Tiefgang präsentiert werden.
Dieser Fachbericht liefert Ihnen einen tiefgreifenden Einblick in die Struktur, die spezifischen Herausforderungen und die enorme Innovationskraft der Schweizer KMU-Landschaft im Jahr 2026. Wir analysieren, wie zukunftsorientierte Konzepte wie die zirkuläre Wertschöpfung und die emissionsfreie Logistik den Marktplatz Schweiz bis zum Ende des Jahrzehnts verändern werden. Sie erhalten eine fundierte Einordnung der aktuellen Trends und lernen, wie Sie Ihre eigene Position im Wirtschaftskreislauf zwischen etablierten Branchen und der dynamischen Startup-Szene präzise bestimmen. Wir dokumentieren den Weg zur Netto-Null-Ökonomie und zeigen auf, warum der Mittelstand das verlässliche Rückgrat unserer wirtschaftlichen Zukunft bleibt.
Wichtigste Erkenntnisse
- Erfahren Sie, warum über 99 % der Schweizer Unternehmen als kmu das Rückgrat der Volkswirtschaft bilden und welche Kriterien ihre Relevanz im Jahr 2026 definieren.
- Entdecken Sie, wie der strukturelle Fachkräftemangel durch technologische Adaption und die Integration Künstlicher Intelligenz in betriebliche Prozesse effizient adressiert wird.
- Analysieren Sie den Weg zur Klimaneutralität und erfahren Sie, wie zirkuläre Programme die Ressourceneffizienz steigern und somit die Wettbewerbsfähigkeit sichern.
- Erhalten Sie fundierte Lösungsansätze für die komplexe Unternehmensnachfolge, basierend auf aktuellen HSG-Studien zu emotionalen und rationalen Barrieren.
- Verstehen Sie die Transformation von Reputation zur harten Währung und wie Schweizer Betriebe gesellschaftliche Relevanz in ökonomischen Erfolg übersetzen.
KMU: Definition und volkswirtschaftliche Relevanz in der Schweiz
Die Schweizer Wirtschaft fusst auf einem soliden Fundament: den kleinen und mittleren Unternehmen. Gemäss den aktuellsten Daten des Bundesamtes für Statistik (BFS) machen diese Betriebe über 99 Prozent der gesamten Unternehmenslandschaft aus. Die offizielle Definition von KMU basiert in der Schweiz primär auf der Anzahl der Beschäftigten. Ein Unternehmen zählt zu dieser Kategorie, wenn es weniger als 250 Mitarbeitende beschäftigt. Diese Betriebe sind nicht nur zahlenmässig in der Überzahl; sie stellen rund zwei Drittel aller Arbeitsplätze im Land bereit. Besonders ihre Funktion als Ausbilder ist für die nationale Stabilität entscheidend. Über 70 Prozent der Lernenden absolvieren ihre Ausbildung in einem kmu, was die Bedeutung dieser Betriebe für die Sicherung des Fachkräftenachwuchses unterstreicht.
Der Beitrag zum Bruttoinlandprodukt (BIP) ist substanziell. KMU generieren schätzungsweise 60 Prozent der gesamten Wertschöpfung in der Schweiz. Während multinationale Konzerne oft im Fokus der medialen Aufmerksamkeit stehen, sichert das kmu die regionale Wirtschaftskraft. Von der Uhrenindustrie im Jurabogen bis hin zu spezialisierten IT-Dienstleistern in den urbanen Zentren von Zürich oder Basel bleibt die Wertschöpfung lokal verankert. Dies fördert die Infrastruktur und stärkt die Kaufkraft in den verschiedenen Sprachregionen, ohne die Abhängigkeit von einzelnen Grossinvestoren zu forcieren.

Grössenklassen: Mikrounternehmen bis mittlere Betriebe
Die statistische Erfassung differenziert zwischen drei spezifischen Kategorien. Mikrounternehmen mit 1 bis 9 Beschäftigten bilden mit etwa 90 Prozent den Grossteil der Firmenlandschaft. Es folgen Kleinunternehmen mit 10 bis 49 Mitarbeitenden sowie Mittelunternehmen, die zwischen 50 und 249 Personen beschäftigen. Jede Stufe steht vor eigenen Herausforderungen. Während Mikrounternehmen oft durch administrative Regulierungen stark belastet werden, kämpfen Mittelbetriebe vermehrt mit der Komplexität globaler Lieferketten. Dennoch agieren gerade Kleinstbetriebe oft als agile Innovationsmotoren, die durch flache Hierarchien technologische Nischen besetzen und Prototypen schneller zur Marktreife führen als Grosskonzerne.
Wirtschaftliche Stabilität: KMU als Krisenpuffer
In Phasen globaler Rezessionen oder marktpolitischer Verwerfungen erweisen sich Schweizer Betriebe als ausserordentlich resilient. KMU bilden die DNA der Schweizer Wirtschaft und garantieren durch ihre Anpassungsfähigkeit die langfristige Stabilität des Landes. Ihre Widerstandsfähigkeit resultiert aus einer hohen Eigenkapitalquote und einer extremen Diversifikation über alle Branchen hinweg. Dieser Branchenmix fungiert als Schutzschild; Einbrüche in einem Sektor werden oft durch Stabilität in anderen Bereichen kompensiert. Diese Dezentralität verhindert Klumpenrisiken für die nationale Ökonomie und macht den Wirtschaftsstandort Schweiz zu einem der krisenfestesten weltweit.
Strukturwandel 2026: Fachkräftemangel und technologische Adaption
Der Schweizer Arbeitsmarkt steht 2026 vor einer Zäsur. Aktuelle Daten der KOF Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich verdeutlichen den Ernst der Lage: Über 40 Prozent der hiesigen Betriebe identifizieren den Mangel an qualifiziertem Personal als grösstes Wachstumshemmnis. Die demografische Entwicklung verschärft diesen Zustand massiv. Jährlich verlassen mehr Erwerbstätige den Markt, als junge Talente nachrücken. Ein zentraler Lösungsansatz liegt in der technologischen Transformation. Durch die Integration von Künstlicher Intelligenz (KI) lassen sich repetitive administrative Aufgaben automatisieren. Das entlastet die bestehende Belegschaft spürbar.
Ein oft unterschätzter Hebel bleibt das Potenzial weiblicher Fachkräfte. Trotz einer hohen Erwerbsbeteiligung arbeiten viele Frauen in der Schweiz in Teilzeitpensen unter 50 Prozent. Hier bieten steuerliche Anreize und verbesserte Betreuungsangebote Chancen für das kmu-Segment, zusätzliche Kapazitäten zu mobilisieren. Parallel dazu gewinnen Investitionen in die betriebliche Weiterbildung an Bedeutung. Lebenslanges Lernen ist kein Schlagwort mehr; es ist eine wirtschaftliche Notwendigkeit, um mit dem rasanten Innovationstempo Schritt zu halten. Unternehmen, die proaktiv in die Reskilling-Massnahmen ihrer Angestellten investieren, sichern sich langfristige Wettbewerbsvorteile.
Arbeitsmarkt: Strategien gegen die Talentknappheit
Kleine Unternehmen können selten mit den hohen Einstiegsgehältern globaler Grosskonzerne konkurrieren. Daher rückt das Employer Branding in den Fokus. Authentizität und flache Hierarchien sind hierbei die wichtigsten Trümpfe. Flexible Arbeitsmodelle, die über das klassische Homeoffice hinausgehen, schaffen attraktive Bedingungen. Dazu gehören etwa die 4-Tage-Woche bei vollem Lohnausgleich oder Jobsharing-Modelle auf Führungsebene. Innovative Rekrutierung nutzt heute verstärkt soziale Netzwerke und Employee-Referral-Programme, um passgenaue Profile ohne immense Headhunter-Gebühren zu finden.
Technologie: Digitale Transformation im Industriesektor
Die Cloud-Adaption hat 2026 bei Schweizer Betrieben einen Sättigungsgrad von über 85 Prozent erreicht. Sicherheit bleibt jedoch ein kritisches Thema. Investitionen in robuste Cybersicherheit sind für jedes kmu obligatorisch, um sensible Lieferketten und Kundendaten zu schützen. Im Finanzbereich setzen Fintech-Lösungen neue Standards für das Cash-Management. Echtzeit-Analysen ermöglichen eine präzise Liquiditätsplanung und vereinfachen den Zugang zu Kreditlinien. In der Fertigung kompensiert die robotergestützte Automatisierung fehlende Fachkräfte an der Werkbank. Wer diese technologischen Entwicklungen frühzeitig antizipiert, festigt seine Position im Schweizer Wirtschaftsgefüge nachhaltig.
Nachhaltigkeit als Strategie: KMU auf dem Weg zur Klimaneutralität
Das Netto-Null-Ziel des Bundesrats bis zum Jahr 2050 definiert den verbindlichen strategischen Rahmen für die Schweizer Wirtschaft. Für die rund 600’000 kmu im Land bedeutet dieser Transformationsprozess eine fundamentale Neuausrichtung operativer Abläufe. Regulatorische Neuerungen wie die Berichterstattungspflichten über nichtfinanzielle Belange gemäss Art. 964 des Obligationenrechts wirken über die Lieferketten direkt auf kleinere Betriebe ein. Grossunternehmen fordern von ihren Zulieferern zunehmend detaillierte Klimabilanzen ein, um ihre eigenen Scope-3-Emmissionen zu senken.
Finanzinstitute gewichten ESG-Kriterien (Environmental, Social, Governance) bei der Kreditprüfung heute mit einer stetig wachsenden Relevanz. Wer keine klare Nachhaltigkeitsstrategie vorweist, riskiert höhere Zinskosten oder den erschwerten Zugang zu Wachstumskapital. Eine Analyse der Schweizerischen Bankiervereinigung zeigt, dass nachhaltige Finanzierungen im Firmenkundengeschäft bis 2026 zum Standard avancieren. Die ökologische Transformation wird somit zum harten Standortfaktor und zur Voraussetzung für die langfristige Investorensuche.
Ökologische Transformation: Herausforderungen und Chancen
Die präzise Messung des CO2-Fussabdrucks bildet das Fundament jeder Umstellung. Digitale Tools wie der “Klimarechner” von Swiss Climate ermöglichen eine Bilanzierung nach dem Greenhouse Gas Protocol, ohne die administrativen Ressourcen kleinerer Betriebe zu überlasten. Emissionsfreie Logistiklösungen und grüne Lieferketten dienen dabei als entscheidendes Differenzierungsmerkmal im Exportgeschäft. Ein Apparatebauer aus dem Rheintal senkte seine Energiekosten durch eine grossflächige Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlage beispielsweise um jährlich 15’000 CHF. Solche Praxisbeispiele belegen den direkten ökonomischen Nutzen ökologischer Massnahmen.
Zirkuläre Wirtschaft: Vom Abfall zum Rohstoff
Zirkuläre Programme zielen darauf ab, den Ressourcenverbrauch vom Wirtschaftswachstum zu entkoppeln. Erfolgreiche kmu implementieren zunehmend Kreislaufmodelle, indem sie Produkte modular aufbauen und Rücknahmesysteme etablieren. Kooperationen mit spezialisierten Startups helfen dabei, bisherige Abfallströme in wertvolle Sekundärrohstoffe zu verwandeln. Die Langlebigkeit und Reparierbarkeit von Schweizer Qualitätsprodukten wird so zum zentralen Verkaufsargument in einem gesättigten Markt. Effizienzgewinne bei Rohstoffen senken die Produktionskosten im verarbeitenden Gewerbe oft um 5 bis 12 Prozent, was die globale Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärkt.

Unternehmensnachfolge: Strategien für den Erhalt von Familienunternehmen
Die demografische Entwicklung in der Schweiz verschärft den Druck auf die KMU-Landschaft massiv. Studien des KMU-HSG der Universität St. Gallen belegen, dass bis zum Jahr 2026 etwa 75’000 bis 80’000 Betriebe vor einem Generationenwechsel stehen. Dieser Prozess scheitert selten an mangelnder Rentabilität. Oft sind es emotionale Hürden, die den Übergang blockieren. Inhaber identifizieren sich über Jahrzehnte stark mit ihrem Lebenswerk; das Loslassen fällt schwer. Rationale Aspekte wie die präzise Unternehmensbewertung in CHF treten dann in den Hintergrund, was die Zukunftsfähigkeit des Standorts gefährdet.
Professionelle Berater empfehlen eine Vorlaufzeit von mindestens fünf Jahren für den gesamten Prozess. Dieser Zeitraum ist notwendig, um die Abhängigkeit des Betriebs vom bisherigen Patron zu reduzieren und die interne Organisation zu stabilisieren. Ein frühzeitiger Start sichert die Kontinuität und schützt die Arbeitsplätze in der Region. Fehlt ein geeigneter Erbe innerhalb der Familie, rücken externe Optionen wie ein Management-Buy-out (MBO) oder der Verkauf an strategische Investoren in den Fokus.
Phasen der Nachfolgeplanung: Ein Leitfaden
- Schritt 1: Wertermittlung und rechtliche Vorbereitung. Eine objektive Analyse des Marktwerts durch unabhängige Experten steht am Anfang. Steuerliche Altlasten müssen bereinigt und die Rechtsform gegebenenfalls angepasst werden, um die Attraktivität für Käufer zu steigern.
- Schritt 2: Identifikation und Qualifizierung potenzieller Nachfolger. Ob Familienmitglieder oder externe Manager; die künftige Führung benötigt eine gezielte Einarbeitung in operative Prozesse und strategische Netzwerke.
- Schritt 3: Strukturelle Übergabe und Wissenstransfer. Der Transfer von implizitem Wissen muss formalisiert erfolgen. Klare Verantwortlichkeiten verhindern Reibungsverluste während der kritischen Transitionsphase.

Finanzierung der Nachfolge: Hürden und Lösungen
Die steuerliche Belastung bei der Firmenübergabe ist in der Schweiz ein komplexes Feld. Besonders die Abgrenzung zwischen steuerfreiem privatem Kapitalgewinn und steuerbarem Ertrag bei indirekten Teilliquidationen erfordert präzise Planung. Wenn Nachfolger nicht über ausreichend Eigenkapital verfügen, gewinnen alternative Finanzierungsmodelle an Bedeutung. Verkäuferdarlehen (Vendor Loans) sind hier ein bewährtes Instrument, um die Finanzierungslücke zu schliessen.
Schweizer Banken agieren bei der Vergabe von Krediten für Akquisitionen heute deutlich vorsichtiger. Private Beteiligungsgesellschaften und Family Offices füllen diese Lücke zunehmend. Sie bringen nicht nur das nötige Kapital ein, sondern unterstützen das kmu oft auch mit technologischem Know-how für die anstehende digitale Transformation. Eine solide Finanzierungsstruktur ist das Fundament, damit das Unternehmen auch nach dem Inhaberwechsel investitionsfähig bleibt.
Aktuelle Analysen zur Transformation der Schweizer Wirtschaft finden Sie bei Die Wirtschaft.
Sichtbarkeit im Markt: KMU als Treiber für Innovation und Reputation
Reputation ist im digitalen Zeitalter weit mehr als ein weicher Imagefaktor; sie fungiert als harte Währung. Für Schweizer kmu entscheidet die öffentliche Wahrnehmung im Jahr 2026 massgeblich über den Zugang zu Kapital, Fachkräften und neuen Märkten. Ökonomischer Erfolg ist heute untrennbar mit gesellschaftlicher Relevanz verknüpft. Unternehmen, die technologische Durchbrüche erzielen oder nachhaltige Geschäftsmodelle implementieren, müssen diese Erfolge sichtbar machen. Sichtbarkeit ist der entscheidende Hebel, um in einem gesättigten Marktumfeld Vertrauen bei Neukunden aufzubauen und sich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren.
Fachmedien spielen bei dieser Positionierung eine zentrale Rolle. Sie bieten den notwendigen Kontext, um komplexe Innovationen verständlich aufzubereiten. Ein KMU, das in einem professionellen Umfeld stattfindet, profitiert von einem direkten Imagetransfer. Die journalistische Einordnung verleiht Themen eine Tiefe, die klassische Werbemassnahmen nicht erreichen können.
Reputationsmanagement: Vertrauen als Wettbewerbsvorteil
Glaubwürdige Unternehmenskommunikation basiert auf Fakten und Beständigkeit. Der Aufbau einer starken Marke gelingt KMU vor allem durch redaktionelle Präsenz, die Markenautorität schafft. Studien belegen, dass Entscheidungsträger redaktionellen Inhalten eine deutlich höhere Glaubwürdigkeit beimessen als bezahlten Anzeigen. Transparenz dient dabei als Vertrauensanker, besonders im Umgang mit Krisen oder transformativen Prozessen wie der Dekarbonisierung. Wer proaktiv über Herausforderungen und Lösungen informiert, festigt seine Position als verlässlicher Partner in der Schweizer Wirtschaft.
- Fokus auf faktenbasierte Berichterstattung statt werblicher Übertreibung.
- Nutzung von Expertenstatus zur Differenzierung im Wettbewerb.
- Langfristiger Beziehungsaufbau zu Stakeholdern durch kontinuierliche Präsenz.
Die Wirtschaft: Ihre Plattform für Sichtbarkeit und Leads
Das Medium „Die Wirtschaft“ unterstützt kmu dabei, ihre spezifischen Geschichten einem qualifizierten Publikum zugänglich zu machen. Die Plattform fungiert als strategisches Ökosystem für den Schweizer Mittelstand und schlägt die Brücke zwischen etablierten Industriezweigen und der dynamischen Startup-Szene. Eine redaktionelle Online-Präsenz bietet zudem signifikante Vorteile für die Suchmaschinenoptimierung. Hochwertiger Content auf einer autoritären Domain verbessert die eigene Auffindbarkeit bei relevanten Suchanfragen nachhaltig. Dies generiert nicht nur Reichweite, sondern qualifizierte Leads innerhalb der Zielgruppe der Entscheidungsträger.
Durch die Verknüpfung von ökonomischen Meilensteinen mit zukunftsorientierten Themen wie Netto-Null oder zirkulären Programmen entsteht ein modernes Bild des Unternehmens. Networking und Reichweite gehen hier Hand in Hand, um den Wirtschaftsstandort Schweiz aktiv mitzugestalten.
Zukunftssicherung am Standort Schweiz: Innovation als Fundament
Die Schweizer Unternehmenslandschaft steht vor einer entscheidenden Zäsur. Bis zum Jahr 2026 müssen über 99 Prozent aller Betriebe, die als kmu das Rückgrat der nationalen Volkswirtschaft bilden, den technologischen Wandel und das Netto-Null-Ziel erfolgreich synchronisieren. Aktuelle Daten belegen, dass über zwei Drittel aller Arbeitsplätze in der Schweiz direkt von der Agilität dieser Unternehmen abhängen. Der akute Fachkräftemangel zwingt Betriebe dazu, Prozesse radikal zu automatisieren und zirkuläre Programme in ihre Geschäftsmodelle zu integrieren. Gleichzeitig bleibt die Regelung der Unternehmensnachfolge eine kritische Hürde für den Erhalt von Familienbetrieben und deren Reputation. Erfolg basiert künftig auf der Fähigkeit, ökologische Meilensteine mit ökonomischer Effizienz zu verknüpfen.
Steigern Sie jetzt Ihre Sichtbarkeit und Reputation in der Schweizer Wirtschaft. Als Informationsplattform führender Wirtschaftsverbände liefert Die Wirtschaft exklusives Expertenwissen zu Transformation und Innovation. Der Fokus liegt dabei konsequent auf einer nachhaltigen ökonomischen Entwicklung für einen starken Wirtschaftsstandort.
Nutzen Sie die kommenden Jahre als Chance, um durch technologische Durchbrüche und nachhaltiges Handeln neue Marktstandards zu setzen.
Häufig gestellte Fragen zur wirtschaftlichen Lage der KMU
Was versteht man in der Schweiz genau unter einem KMU?
In der Schweiz definiert das Bundesamt für Statistik (BFS) ein KMU als Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden. Diese Kategorie unterteilt sich in Mikrounternehmen mit maximal 9 Beschäftigten, kleine Firmen mit 10 bis 49 und mittlere Betriebe mit 50 bis 249 Angestellten. Rund 99,7 Prozent aller Schweizer Unternehmen fallen unter diese Definition, was die enorme Relevanz der KMU für die nationale Wertschöpfung unterstreicht.
Wie viele KMU gibt es aktuell in der Schweiz und wie viele Personen beschäftigen sie?
Aktuell existieren in der Schweiz über 612.000 KMU, die rund zwei Drittel aller Arbeitsplätze im Land sichern. Das entspricht etwa 2,3 Millionen Erwerbstätigen, die in diesen Betrieben beschäftigt sind. Während Grossunternehmen oft im medialen Fokus stehen, bilden diese kleineren Einheiten das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft und stellen die Mehrheit der Lehrstellen für die Berufsbildung bereit.
Was sind die grössten Herausforderungen für Schweizer KMU im Jahr 2026?
Im Jahr 2026 stehen Schweizer Betriebe primär dem akuten Fachkräftemangel und volatilen Energiekosten gegenüber. Die demografische Entwicklung führt dazu, dass bis 2030 schätzungsweise 500.000 Arbeitskräfte fehlen werden, was die Rekrutierung erschwert. Zusätzlich fordern geopolitische Spannungen und die Notwendigkeit zur Dekarbonisierung die betriebliche Agilität und die Anpassung globaler Lieferketten massiv heraus.
Welche Rolle spielt die Digitalisierung für die Wettbewerbsfähigkeit von KMU?
Die Digitalisierung ist der entscheidende Hebel, um die Prozesskosten in Schweizer Betrieben bis 2026 signifikant zu senken und die Innovationskraft zu steigern. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Cloud-Lösungen optimieren KMU ihre internen Abläufe und erschliessen neue digitale Vertriebskanäle. Eine robuste IT-Infrastruktur schützt zudem vor Cyber-Risiken, die gemäss aktuellen Sicherheitsberichten eine der grössten Bedrohungen für den Wirtschaftsstandort darstellen.
Wie können KMU das Netto-Null-Ziel bis 2050 erreichen?
Schweizer KMU erreichen das Netto-Null-Ziel durch die konsequente Umstellung auf erneuerbare Energien und die Implementierung zirkulärer Programme. Investitionen in energetische Gebäudesanierungen und die Elektrifizierung der Fahrzeugflotten reduzieren den CO2-Ausstoss unmittelbar. Das Bundesamt für Umwelt (BAFU) unterstützt diesen Transformationsprozess mit fachspezifischen Leitfäden, damit Unternehmen ihre Treibhausgasemissionen systematisch erfassen und schrittweise auf Null senken können.
Warum ist die Nachfolgeplanung für viele Schweizer Firmen kritisch?
Die Nachfolgeplanung ist kritisch, weil in den nächsten fünf Jahren rund 75.000 Schweizer Firmen vor einem Generationenwechsel stehen. Viele Inhaber finden innerhalb der Familie keine Nachfolger, was den Fortbestand von Arbeitsplätzen und lokalem Know-how gefährdet. Ein strukturierter Prozess, der mindestens fünf Jahre vor der geplanten Übergabe beginnt, sichert die finanzielle Stabilität und die langfristige Strategie des Unternehmens.
Wie wichtig ist die Online-Reputation für kleine und mittlere Unternehmen?
Die Online-Reputation ist für kmu essenziell, da laut Marktstudien über 80 Prozent der Schweizer Konsumenten vor einem Kauf oder einer Beauftragung digitale Bewertungen prüfen. Ein professioneller Webauftritt und positive Rezensionen auf Portalen steigern die Glaubwürdigkeit und beeinflussen die Kaufentscheidung direkt. Unternehmen, die ihre digitale Präsenz aktiv managen, sichern sich einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Mitbewerbern, die ihre Aussendarstellung vernachlässigen.
Welche Unterstützung bietet die öffentliche Hand für KMU-Innovationen?
Die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung, Innosuisse, unterstützt Betriebe durch die Finanzierung von wissenschaftsbasierten Innovationsprojekten und professionelles Coaching. Im Jahr 2023 wurden Fördermittel in Millionenhöhe vergeben, um die Zusammenarbeit zwischen Forschungsinstituten und der Privatwirtschaft zu intensivieren. Diese staatlichen Programme reduzieren das finanzielle Risiko für kmu, die technologische Durchbrüche oder neuartige Geschäftsmodelle am Markt etablieren möchten.

