HomeMärkteSchweizer Premiere: Grand Casino Baden eröffnet erstes Pop-Up Casino des Landes

Schweizer Premiere: Grand Casino Baden eröffnet erstes Pop-Up Casino des Landes

Das Grand Casino Baden feierte seinen 24. Geburtstag mit einer Schweizer Premiere: dem ersten Pop-Up Casino des Landes. Während der Umbau des historischen Kursaals läuft, hat die Geschäftsleitung eine kreative Lösung gefunden, um den Spielbetrieb aufrechtzuerhalten und gleichzeitig ein einzigartiges Erlebnis zu schaffen. CEO Christian Aumüller erklärt, wie aus einer Mitarbeiteridee eine Schweizer Premiere wurde.

Eine Idee aus den eigenen Reihen

Nicht die Marketingabteilung, nicht die Geschäftsleitung, sondern ein Mitarbeitender des Grand Casino Baden hatte die zündende Idee. «Die Ursprungsidee stammt tatsächlich von einem unserer Mitarbeitenden», erklärt CEO Christian Aumüller. «Er brachte den Vorschlag ein, während der Umbauphase mit Containern zu arbeiten und darin einen Teil des Spielbetriebs unterzubringen.» Aus dem Marketing kam anschliessend der Vorschlag, das Ganze konsequent als Pop-Up Casino zu positionieren. «Am Ende ist es genau diese Kombination geworden», so Aumüller.

Getragen und verantwortet wird das Projekt von der Geschäftsleitung der Grand Casino Baden AG, mitgetragen vom Verwaltungsrat. Das Ergebnis: Elf Container wurden auf der Terrasse des ehemaligen Club COCO aufgestellt und direkt mit diesem verbunden. In wenigen Wochen entstand daraus ein funktionierendes Automatencasino mitten im Grünen.

Pop-Up Casino Grand Casino Baden Aussenansicht während des Umbaus

Regulierung trifft Pop-Up-Kultur

Ein Casino ist kein Gastro-Pop-Up. «Ein Casino ist eines der am stärksten regulierten Betriebe der Schweiz», sagt Aumüller. Alle Sicherheits-, Spielerschutz- und Geldwäschereipräventions-Vorgaben, die im ursprünglichen Kursaal gelten, müssen im Pop-Up genauso rigoros umgesetzt werden. «Unsere Gäste sind ein hohes Niveau gewohnt und dieses Niveau müssen wir auch in einer temporären Umgebung halten. Das ist die eigentliche Herausforderung.»

Konkret bedeutet das: Identifikation und Alterskontrolle jedes Gastes, lückenlose CCTV-Überwachung des gesamten Spielbetriebs sowie Umsetzung von Spielerschutz und Geldwäschereipräventionsmassnahmen in einer Umgebung, die vor wenigen Wochen noch nicht existiert hatte. Die Eidgenössische Spielbankenkommission ESBK kam vor der Eröffnung für zwei Tage auf den Platz und prüfte den Betrieb auf Herz und Nieren. «Dass wir die zweitägige Abnahme durch die ESBK bestanden haben, spricht für die hervorragende Vorarbeit unserer Teams», sagt Aumüller.

Das Temporäre als Stärke

«Das Besondere ist der Charme des Temporären, ganz ähnlich wie bei einem Gastro-Pop-Up. Man ist Teil von etwas Einmaligem, das es in dieser Form nicht wieder geben wird. Das ist ein starkes Argument», erklärt Aumüller.

Das Schwierige liegt in der Kombination von Pop-Up-Freiheit und regulatorischer Strenge. «In der Gastronomie kann ein Spitzenkoch spontaner und experimenteller arbeiten. Wir sind an dieselben Vorgaben gebunden wie im Regelbetrieb: jede Kamera, jede Zutrittskontrolle, jede Meldepflicht. Das Pop-Up wirkt locker, ist aber im Hintergrund höchst professionell durchorchestriert.»

Lieblingsspiele bleiben, neue Jackpots kommen

Von den ursprünglich 333 Spielautomaten sind im Pop-Up Casino noch 194 in Betrieb, davon 89 in den Containern. «Wir haben bei der Auswahl bewusst die Lieblingsspiele unserer Stammgäste weitergeführt. Die ersten Rückmeldungen unserer Gäste sind durchweg positiv», erklärt Aumüller. Zusätzliche Akzente setzt das Pop-Up Casino mit dem neuen Swiss-Jackpot 2.0 sowie einem eigenen Pop-Up-Jackpot. Tischspiele wie Roulette, Black Jack und Ultimate Texas Hold’em Poker werden bereits ab 13:00 Uhr angeboten.

Spielautomaten im Pop-Up Casino Grand Casino Baden

Kein einziger Arbeitsplatz geht verloren

Am Standort Baden beschäftigt das Unternehmen mehrere hundert Mitarbeitende. «Für alle war von Anfang an klar: Das Pop-Up Casino sichert die Arbeitsplätze über die gesamte Umbauzeit. Kein einziger Job geht durch den Umbau verloren. Das ist für uns als Arbeitgeber und als Teil der Badener Identität von zentraler Bedeutung», betont Aumüller.

Der Eintritt als Qualitätsmerkmal

Der Eintritt von 10 Franken ist keine Neuerung des Pop-Up Casinos, sondern seit langem gelebte Praxis im Grand Casino Baden. «Unsere Erfahrung zeigt, dass der Eintritt nicht abschreckt, sondern zur Qualität und zur besonderen Atmosphäre eines Casino-Besuchs beiträgt. Ein Casino-Abend ist ein Erlebnis, keine spontane Konsumhandlung», sagt Aumüller. Für Mitglieder des GRANDWINNERS-Clubs ab Silver-Level ist der Eintritt kostenlos, ebenso für die Begleitperson.

Was nach dem Pop-Up kommt

Die Umbauarbeiten am Kursaal dauern bis 2028. Die Pop-Up-Phase läuft voraussichtlich bis Ende 2027. Was danach folgt, ist ein rundum erneuertes Grand Casino Baden mit einem Investitionsvolumen von 25 Millionen Franken. Rund zwei Drittel davon fliessen in die Gebäudeinfrastruktur des über 150 Jahre alten Kursaals: Heizung, Lüftung, Klima, Brandschutz, Kälteanlagen. Das verbleibende Drittel geht in die Modernisierung der Architektur und der Räumlichkeiten.

«Das Foyer wird offener, die historische Kursaalfassade kommt wieder stärker zur Geltung», erklärt Aumüller. Das erklärte Ziel: «Wir wollen wieder Massstab sein für ein einzigartiges House of Entertainment mit 5-Sterne-Dienstleistungsqualität und die Nummer eins der landbasierten Casinos in der Deutschschweiz.»

Ein Statement für die Marke

«Das Pop-Up ist mehr als eine Übergangslösung, es ist ein Statement. Wir zeigen, dass Innovation und Regulierung zusammenpassen, dass wir bereit sind, Neues zu wagen und dass wir für unsere Gäste da sind», sagt Aumüller. Für die Marke Grand Casino Baden bedeutet das eine klare Positionierung: nicht das Casino, das sich zwei Jahre lang verabschiedet, sondern das Casino, das während seiner Modernisierung eine Schweizer Premiere schafft. «Das prägt und das wirkt weit über 2028 hinaus.»

Häufig gestellte Fragen

Was ist das Pop-Up Casino des Grand Casino Baden?

Das Grand Casino Baden betreibt während der Umbauzeit des historischen Kursaals ein temporäres Pop-Up Casino. Elf Container wurden auf der Terrasse des ehemaligen Club COCO aufgestellt und beherbergen 89 Spielautomaten. Weitere Automaten und Tischspiele sind im angrenzenden Gebäude untergebracht. Der Betrieb läuft voraussichtlich bis Ende 2027.

Gelten im Pop-Up Casino dieselben Regeln wie im regulären Casino?

Ja, vollumfänglich. Das Pop-Up Casino unterliegt denselben gesetzlichen Anforderungen wie der Regelbetrieb: Identifikation und Alterskontrolle jedes Gastes, lückenlose CCTV-Überwachung, Spielerschutz und Geldwäschereipräventionsmassnahmen. Die ESBK hat den Betrieb nach einer zweitägigen Prüfung genehmigt.

Was erwartet die Gäste nach dem Umbau im Jahr 2028?

Das Grand Casino Baden investiert 25 Millionen Franken in die Erneuerung des Kursaals. Rund zwei Drittel fliessen in die Gebäudeinfrastruktur, ein Drittel in die Modernisierung der Architektur. Das Ziel ist ein offeneres Foyer, eine stärkere Präsenz der historischen Kursaalfassade und ein House of Entertainment mit 5-Sterne-Dienstleistungsqualität.

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